Path of the Typhoon (English/international version, 53 min)

Documentary (arte, 2008) on the prediction and science of tropical storms (Typhoons) in the Pacific region. HD Filming, mostly by Axel Decker (Hamburg/Germany), has been done in fall 2006 and summer 2007 in Japan, Guam, Hongkong, Taiwan and Germany. Here the international version 53 min

Der Trailer ist auf youtube

Weitere Filme zu Fragen der „Energiewende“

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Die letzten Monate waren eher von tagesaktuellen Magazinproduktionen geprägt (Kamera zumeist Markus Belde/Zinnober film Aachen und mit SWR Kollegen).
Alle Filme für den SWR/odysso und 3sat/nano.
So etwa zur Frage der Liberalisierung der Wasserversorgung in Europa: Video hier
Zu den technischen Herausforderungen der tiefen Geothermie: Video hier
oder zur Versorgungssicherheit energieintensiver Unternehmen in der Südeifel (Rheinland-Pfalz): Video hier

Und diese Woche ein Stück zur Frage des Lärms durch neue Wärmepumpen im sonst eher ruhigen Wohnumfeld an einem Beispiel in Baden-Württemberg: Video hier

„Alles zu seiner Zeit“ Gorbatschow in Leipzig

Am Freitag konnte ich am Rande der Leipziger Buchmesse Michael Gorbatschow sehen und sprechen hören, der in einem Podiumsgespäch mit H. – D. Genscher und in Leipzig moderiert von Theo Sommer (ZEIT) – wie zuvor in Berlin und Köln – seine Lebenserinnerungen vorstellte.

mdr Gorbatschow 2
Mit – wie ich meine – vielen persönlichen Sätzen zur grausamen Geschichte von Deutschen und Russen, zu seiner Rolle beim Untergang der Sowjetunion und der der Völker bei Umbrüchen in der Geschichte.
mdr- aktuell und mdr-figaro haben darüber berichtet.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus meiner Aufzeichnung. (ca. 4 min, auf mp3 komprimiert, Übersetzung mitaufgezeichnet) zur Frage, warum die sowjetischen Truppen 1989 in den Kasernen in der DDR blieben:

Bild

2013

2013 Wuensche

„Reis für die Zukunft“ SWR 7. November 2012

jetzt gesendet und online: „Philippinen: Reis für die Zukunft“. Dreharbeiten waren mit Joa Czogalla im Janaur 2012 auf den Philippinen. Drehbericht weiter unten

video hier (dort auch ausführlicher Hintergrund)

SWR2: Metamorphosen eines Kämpfers Begegnungen mit Andrej Sacharow (29. Oktober 2012)

hier geht es zu meinem Radiofeature (ca. 27 Min, 25 MB, mp3) und zur ergänzenden Seite (auf swr.de) mit Bildern und einer pdf des ungekürzten Manuskriptes. Dank allen, die mitgeholfen haben!

Inzwischen nicht mehr auf der SWR Seite: aber dauerhaft hier

 

Interview ARD russische Oppositionspartei „Partei des 5. Dezember“

Hier eine Vorabveröffentlichung eines Interviews mit der Aktivistin der russischen Oppositionspartei „Partei des 5. DezemberNatalia Pelevine/ Наталья Пелевина. Deren Manifest endet mit der Hoffnung: Россия будет свободной! (Russland wird frei sein).
Geführt wurde das Gespräch am Rande der Arbeit an meinem Radiofeature über Andrej Sacharow für ARD SWR2 Wissen (Sendung am 29. 10. 2012) im Sacharow Center in Moskau am 22. Mai 2012. (in Englisch)

Siehe die Berichte von tagesschau (Ina Ruck WDR), in verschiedenen Tageszeitungen und im Schweizer Fernsehen über die Konsolidierung der russischen Opposition im Oktober 2012.

Andrej Sacharow Andrei Sakharov Андрeй Сахаров SWR/ARD radio feature 2012

Final stage of writing narration / compiling draft proposal of ARD/SWR2 radio feature on „Andrei Sakharov today“ with direct quotes/sound originals by Andrei Sakharov (1921-1989), Yelena Bonner (1923 – 2011),  Michail Gorbachev, Yuri Andropov  (1914 – 1984), Richard Lourie and interviews with Bela Koval (Sacharov Archive), Gennady Gorelik, Michael Schaaf, Fritz Pleitgen, Natalia Pelevine and background music of the 1980s and sound bites of perestroika films.

Reis als Ökosystem, nano, 3sat 19. 6. 2012

Gestern ein erster Film zum Thema Reisversorgung in der Zukunft in Asien. Die Dreharbeiten mit Joa Czogalla [http://joaczogalla.net/] an den Kameras führten uns Mitte Januar nach Manila, Banaue im Norden und Los Baños (südlich von Manila), zum Internationalen Reisforschungsinstitut IRRI.   Die Doku dazu (SWR/WDR Bildung) wird im Herbst zu sehen sein: „Philippinen – Reis für die Zukunft“ . Es geht letztlich um die Ernährung der Hälfte der Weltbevölkerung mit ihrem Hauptnahrungsmittel: Reis.
Bei steigender Bevölkerungsrate in Asien können die Anbauflächen kaum noch erweitert werden und auch die „chemische Keule“ Pflanzenschutzmittel führt in den meisten Gegenden nicht mehr zu mehr Ernteertrag.
Der „nano“ Film: Reis als Ökosystem zeigt die Bauern von Banaue (Norden der Philipppinen), zeigt wie deren traditionelle Anbaumethode vorbildlich sein kann für nachhaltige Anbaumethoden in anderen Regionen. Das ist zumindest das Ziel der Wissenschaftlergruppe LEGATO, die den Austausch zwischen Reisanbaugebieten fördern und nachhaltige Agrarökologie verbreiten wollen.

Das 3sat/ nano Video ist nicht mehr online: aber die planet – schule Doku dazu hier

Die Reisbauern im Norden der Philippinen bei der Aussaat zu beobachten, bietet imposante Bilder: uralte Reisterrassen in 1000m Höhe, darüber unzerstörter Regenwald an den Berghängen, der das Wasser für die Reisfelder liefert.  Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem versorgt jede einzelne Terrasse.  Das Funktionieren des Ökosystems sichert hier letztlich die Ernährungsssicherheit: ohne Zugaben von aussen. Dünger und Pestidide könnten sich die Bauern hier oben zudem überhaupt nicht leisten. Unser Beispiel aus den Philippinen zeigt: die Frauen, die machen traditionell die Aussaat, in den abgelegenen Dörfern packen gemeinsam mit den Nachbarn an, um die Arbeit zu schaffen. Die Felder sind selbst ein buntes Lebensgemisch: Krebse, Fische, Pflanzen aller Art. Die größte Gefahr für diese Reiskultur ist die Abwanderung von jungen Frauen in die Großstädte. Corazon Galeng (34) hat sechs Kinder. Sie befürwortet aber, dass ihre großen Töchter Roxanne und Hanna (16) Ärztin und Stewardess werden wollen. Denn bei aller Gefahr, dass Abwanderung letztlich die Aufgabe von Reisfeldern bedeutet (ein anhaltender Trend der letzten 30 Jahre). Die Reiskultur funktioniert dort als Ökosystem andererseits nur, wenn die Abwanderung den Bevölkerungsdruck nimmt, die Familien so zusätzliches Geld aus dem Ausland von den Töchtern erhalten. Sonst würden sie die Reisproduktion aufgeben müssen, andere Produkte anbauen und billigen Reis aus dem Tiefland, der vom Staat subventioniert auf dem Markt vorhanden ist, kaufen.  Doch die Menschen in den Terrassenkulturen sind sich ihres besonderen Ökosystems bewußt. (Inhalt Doku SWR/WDR Herbst 2012)

Zeltlager gegen Atomkraft (Video/SWR) und neue Übersetzung (Textinitiative Fukushima)

12. 3. 2012 SWR2 (8:30 – 9:00)  Atomkatastrophe von Fukushima – Japans Energiewende (von Michael Hänel und Susanne Steffen):

Seit September sitzen sie hier, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Ihr Protest richtet sich gegen das Wirtschaftsministerium gleich nebenan. Darin arbeiten unter anderem die staatliche Verwaltung der Atomindustrie und die staatliche Atomaufsicht, soweit man letztere tatsächlich so nennen kann. Denn ein Geflecht von Industrie und Politik hatte bisher jede wirklich Kontrolle der Betreiber japanischer Kernkraftwerke verhindert.
„Hört auf die Stimmen der Mütter und Kinder der Präfektur Fukushima!“ steht groß auf einem Plakat vor dem Zelt, gut sichtbar auch für die Ministeriumsmitarbeiter in ihrem Hochhaus. Taro Fuchigami ist von Anfang an dabei.
weiter dazu als Video (planet schule Film)

und bei nano / 3sat (9. 3. 2012)

Originaltexte der Zeltinitiative gibt es als aktuelle Übersetzung  (Dorothea Mladenova / Steffi Richter, Leipzig) der Textinitiative Fukushima.