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Wie funktioniert ein Kernkraftwerk? – auf YouTube

Der ARD Mediathek Kanal auf YouTube hat jetzt einen Teil meiner SWR Bildungsdoku „Kernkraft“ (mit den schönen 3D Animationen von Martin Winkler, Kamera: Andreas Sanders und Joachim Czogalla).
Die anderen Teile sind hier

Schulfernsehen (SWR/WDR) „Kernkraft“

KKWneu

… diese Woche auch die Erstausstrahlung von „Kernkraft“ (Michael Hänel, 2008) im Rahmen der SWR/WDR – Schulfernsehen – Serie „total phänomenal“.

—– Nachtrag 12. 5. 2017:  Im Sommer/Herbst 2016 habe ich den Film (Kamera: Alexander Steinel) aktualisiert, was mich nach 20 Jahren wieder ins ex-DDR Kernkraftwerk Lubmin/Greifswald führte.

(neuer) Link zur Sendung

Den 15minüter (alte Version 2008, auch weiterhin auf youtube) konnte man online ansehen. Kameramann bei den Dreharbeiten in Karlsruhe/Philippsburg und Olkiluoto/Finnland war Andreas Sanders. Das Material von vorhergehenden Drehs im KKW Philippsburg drehte Joachim Czogalla (heute Shanghai).

(Text SWR) Für die einen die Lösung aller (Energie-)Probleme schlechthin – für die anderen Dämonen der Menschheit an sich: Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt. Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: Des EPR in Finnland.

Atom – Endlager … im „nano“ Spezial 11. 7. 2008

Endlager – dazu lief mein nano – Beitrag am Freitag letzter Woche — in der 3sat Mediathek — (der Online – Text hat sinnigerweise nichts mit dem Inhalt meines Beitrages gemein – schöne neue Online – Welt).
Es war der xte Beitrag zur Frage Endlagerung von abgebrannten Brennelementen – wir berichten in „nano“ darüber seit dem Beginn der Sendung 1999, ohne dabei in Greenpeace – Gerede oder Atom – Befürworter Jargon verfallen zu müssen. Unser Zuschauer dürfen ja selbst denken.
Diese Woche baute auch der SPIEGEL das Thema wieder auf. Und auch bei „Illner“ durften die üblichen Vertreter ihre üblichen Positionen wiederholen. Der Atomlobby – Chef dabei, Walter Hohlefelder, hatte einst als  BMU (Töpfers) Verhandlungsführer mit der DDR 1987 keine unbequemen Fragen zu den DDR – Kernanlagen gestellt. Aber das muß man ja nicht diskutieren. Es ist ja auch einfacher, immer nur die Zuschauer auf geringstmöglichem, fachlichen Niveau zu halten, um deren Ideologien (pro oder Kontra Kernenergie) ja nicht zu beschädigen.
Schade eigentlich, dass auch die Kollegen vom SPIEGEL mit 12 Autoren an ein Thema gehen und nicht viel mehr herauskommt, als in manchem Special von The Economist, New Scientist (zuletzt über Pläne der US Navy, künftig noch mehr Schiffe von Reaktoren antreiben zu lassen)  oder gar bei Newsweek schon vor Jahren zu lesen war.